RACEmag 04/2009 präsentiert von Motorsport-Magazin.com PROMIS IM PADDOCK Bumm. Bumm. Bumm. Es dröhnte. Es trommelte. Man erwartete förmlich, dass sich jeden Moment King Kong über das Tribünendach auf Start-/ Ziel schwingen würde. Noch bevor die Natur mit Blitz und Donner den Großen Preis von Malaysia 2009 zu Schwimmfestspielen machte, sprangen, tanzten und trommelten sich 41 Wushu-Trommler die Seele aus dem Leib. Da kamen selbst die V8-Motoren nicht ganz mit. Nach dem Rennen hätten sie dafür kleine Paddelboote benötigt... Die hätten sie an die Fans von Jamiroquai weiterreichen können. Denn die traten nach Rennende im Matsch von Sepang auf. Rund 25.000 Zuschauer blieben, um sich nach dem verkürzten Rennspektakel, die Ohren verwöhnen zu lassen. Auch Pilot Nick Heidfeld wollte sich das Spektakel nicht entgehen lassen. Leider erlaubte ihm sein Rückflug nicht, das ganze Konzert zu genießen. Sänger Jay Kay ist riesiger Ferrari-Fan. Das Rennen verfolgte er aus der Ferrari-Box. Viel zu jubeln gab es dort nicht: Massa wurde 9., Räikkönen fiel aus. | 19 Laut war es auch eine Woche vorher im Albert Park zu Melbourne. Statt der Achtzylinder zeichnete die britische Kultband „The Who“ für den „Lärm“ verantwortlich. Während die F1-Stars noch Interviews gaben, tobte die Menge beim Post-Race- Concert der britischen Rocklegenden. Für zwei Stunden wurde die Formel 1 zur Nebensache. Natürlich gingen auch ein paar Gitarren flöten. Peter Townshend soll davon in seiner langen Karriere nicht weniger als 3.000 Stück zerdeppert haben! Vor einem Jahr spielte KISS nach dem Saisonauftakt in Melbourne. Im Vorfeld hatten sich die Rocker mit einem echten Partydraufgänger getroffen: Kimi Räikkönen. Das glücklichste Mitglied der F1- Familie war Brawn-CEO Nick Fry. Nicht nur, weil Jenson Button den Grand Prix vor Rubens Barrichello gewann. Fry war von seinem Treffen mit Dannii Minogue so begeistert, dass er die Geschlossenheit der FOTA ausnutzte und Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali als Aushilfsfotografen engagierte! Text: Stephan Heublein
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