FORMEL 1 RE-LOADED (??) Wir alle haben die Bilder von den Schwimmfestspielen in Malaysia noch gut in Erinnerung, aber wussten Sie, dass es der erste Rennabbruch aufgrund von Regen seit 18 Jahren war? Denn auch wenn es in Spa, Silverstone, Monaco oder Fuji in den vergangen Jahren oft schüttete, gefahren wurde dennoch. Anders 1991. Damals wurde das Rennen von Australien bereits nach 14 von 81 Runden abgebrochen, weil es zu stark regnete. Ayrton Senna gewann und nahm halbe Punkte mit. Nicht das einzige Rennen der Saison übrigens. Schon beim Rennen in den USA wurde der Grand Prix bei 81 von 82 Runden gestoppt, weil die Zwei- Stunden-Zeitregel überschritten worden war. Der Sieger war ebenfalls Senna und weil über 75% des Rennens absolviert worden waren, gab es auch die volle Punktzahl. FORMEL 1 RE-LOADED GALERIE (??) Rennabbrüche wegen zu starken Regens haben schon fast Tradition in der Formel 1, wahrscheinlich wollte Bernie Ecclestone nur daran erinnern, als er den Rennstart von Sepang in die Regenzeit verlegte. So wie Frankreich 1992 18/72 Runden, 1975 in Österreich 29/54, 1974 in Brasilien 32/40 oder auch 1950 in Indianapolis, wo anstelle von 500 Meilen nur 345 gefahren wurden. In der Geschichte der Formel 1 gab es aber noch mehr Gründe, Rennen abzubrechen. Einer der tragischsten Vorfälle geschah 1975 in Spanien. Beim Unfall von Rolf Stommelen in der 29. Runde kamen fünf Zuschauer ums Leben. Alles Risiko vergessen hatten die Zuschauer in Kanada 1995. Sie stürmten die Strecke, die letzte Runde wurde gestrichen. In England 1985 wollte der Mann mit der Zielflagge wohl pünktlich zum Tee kommen; er winkte Nelson Piquet eine Runde zu früh ab. Wen wundert da noch Malaysia? Text: Juliane Krause 12 |
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